Zahnersatz: kosten- und qualitätsoptimiert aus dem zahntechnischen Meisterlabor vor Ort!
Thursday, 29. October 2015 13:03 Uhr Alter: 305 days
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Ecke, Tor, Zahnverlust

Warum Zähne schützen?


Quelle und Copyright: Initiative prodente e.V.

Kinder und Jugendliche haben einen starken Bewegungsdrang. Dass sie daher öfter stürzen oder zusammenstoßen und sich dabei die Zähne verletzen, bleibt nicht aus. Etwa jeder zweite 16-Jährige hat bereits einen Zahnunfall erlitten. Doch auch Erwachsene sind betroffen.
Die Bandbreite der möglichen Verletzungen reicht von unkomplizierten Rissen im Zahnschmelz bis hin zu komplett ausgeschlagenen Zähnen mit Kieferfrakturen. Zu 70 Prozent sind die oberen mittleren Schneidezähne, also die Zähne im sichtbaren Bereich, betroffen.
Mundschutze können das Unfallrisiko erheblich minimieren, doch sind sie längst nicht in jeder gefährdeten Sportart angekommen. Beim Boxen und Hockey ist ein Mundschutz selbstverständlich geworden. Andere Sportarten üben viele Kinder und Jugendliche nach wie vor jedoch ohne aus.
Dr. Yango Pohl, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Poliklinik für Chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, beschreibt die Situation in Deutschland: "Es gilt leider nicht gerade als cool, mit einem Mundschutz Sport zu treiben. Wir brauchen das Beispiel hochkarätiger Sportler, die Mundschutze tragen. Daran könnten sich Kinder und Jugendliche orientieren. In den USA ist man erheblich weiter: Im Basketball gibt es keinen Spieler, der nicht mit einem professionell angefertigten Mouth Guard spielt." Zahntechniker bieten sogar Mundschutze in Vereinsfarben oder mit eingearbeiteten Stickern an, um sie attraktiver zu gestalten.

Perfekt ausgerüstet

Qualitativ hochwertig sind eigens gearbeitete Mundschutze, die individuell an die Situation des Sportlers und die Sportart angepasst sind. Der Zahnarzt fertigt zunächst eine Abformung von Ober- und Unterkieferzähnen an. Daraus entsteht ein Gipsmodell, anhand dessen der Zahntechniker den Mundschutz mit spezieller Technik aus mehreren Lagen elastischen Kunststoffs herstellt. Nur so kann der Mundschutz Sicherheit, hohen Tragekomfort und unbehinderte Atmung erreichen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten von etwa 120 bis 180 Euro zwar nicht, doch angesichts zum Teil lebenslanger und teurer Folgebehandlungen sind sie eine lohnende Investition in gesunde und schöne Zähne. Für manche Sportarten sind Helme mit Vollgesichtsschutz verfügbar und sogar vorgeschrieben.

Lieber mit Mundschutz

Zahnunfälle können drastische Folgen haben: Geht ein Zahn verloren, folgt zwangsläufig ein Verlust von Knochen und Zahnfleisch. Die Ausformung der Kiefer wird erschwert, Sprache und Aussehen werden erheblich beeinträchtigt. Psychische Folgen bei einem solchen Zahnverlust sind keine Seltenheit.
Bevor das Wachstum bei Jugendlichen nicht abgeschlossen ist, können verlorene Zähne nicht endgültig ersetzt werden. Häufig muss der Patient jahrelang Prothesen tragen. Der Zahnarzt muss das entstandene Knochendefizit dann zunächst mit sehr schwierigem und aufwändigem Knochenaufbau ausgleichen, bevor er ein Implantat oder eine Brücke einsetzen kann. Mundschutze können all diese unangenehmen Folgen vermeiden oder wenigstens erheblich mildern.

Quelle: Initiative proDente e.V.